Asia-Flair in der Wohnung erfreut sich seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit. Doch mit der Realität der fernöstlichen Wohnkulturen hat das oft nicht viel zu tun. Wie lebt man zum Beispiel in Japan wirklich? Und verträgt sich der japanische Stil überhaupt mit der europäischen Mentalität?


In keiner traditionellen Einrichtung darf die Tokonoma fehlen. Dabei handelt es sich um eine Bildernische, die mit einer senkrecht hängenden Schriftrolle und einem Ikebana-Arrangement, passend zur Jahreszeit, geschmückt ist. Weitere Details des japanischen Wohnens zeigt die Fotoshow.
Ein Raum - vielfach genutzt Der japanische Wohnstil passt gut zu Menschen, die Ordnung lieben. Da der Wohnraum als Empfangsraum für Gäste genutzt wird, aber auch als Schlafzimmer, Arbeitsplatz und Esszimmer dient, wird nach jeder Aktivität aufgeräumt. Nach dem morgendlichen Aufstehen wird die Matratze eingerollt und weggepackt, nach dem Essen oder Teetrinken wird der Tatami-Tisch eingeklappt und weggestellt. Dadurch wirkt der Raum nach westlichem Empfinden eher karg und leer. Verstaut werden all die Sachen in Treppenschränken, die entweder unter einer Treppe eingebaut sind oder selbst als Treppe dienen.

Für einen westlich orientierten Menschen ist diese Form des Wohnens interessant, aber gewöhnungsbedürftig. Das mag auch der Grund sein, weshalb sich der Durchschnittseuropäer lieber mit ein paar asiatischen Accessoires begnügt, die er von seiner gemütlichen Polstersitzgruppe aus betrachten kann …
Hier zeigen wir Ihnen, was das Wohnen in Weiß ausmacht.....





