

Pflegeleicht sind die Feinsteinzeugfliesen besonders aufgrund der sehr geringe Wasseraufnahme: Das machen sie im Vergleich zu normalen Fliesen sehr viel unempfindlicher gegen Schmutz und Flecken. Allerdings ist die Verarbeitung nicht ganz unproblematisch. Bei einer herkömmlichen Fliese zieht die Feuchtigkeit in kürzester Zeit in das Material ein und sorgt so für die Verbindung zum Kleber. In die Feinsteinzeugfliese dagegen dringen Wasser, aber auch chemische Produkte oder Reinigungsmittel kaum ein. Um diese porzellanartige Oberfläche sicher zu verkleben, braucht man daher unbedingt einen kunststoffvergüteten Fliesenkleber. Herkömmliche Fliesenkleber enthalten einen höheren Wasseranteil und trocknen erst durch die Wasseraufnahme normaler Fliesen richtig durch.
Der Beitrag zeigt am Beispiel eines Hausflurs in einem Workshop Schritt für Schritt das richtige Verlegen von Feinsteinzeug.

Besonderheit hier: Die Fliesen liegen nicht gerade von Wand zu Wand, sondern es wird ein Muster verlegt, das an der Wand von einem schmalen Fliesenstreifen eingefasst wird.
Materialliste
- Fliesen und Sockelfliesen
- Spezieller Feinsteinzeug-Fliesenkleber
- Fugenmörtel
- Silikon für die Anschlüsse an Wand und Bauteile
- Fliesenkreuze
- Gummihammer
- Zahnspachtel
- Bohrmaschine mit Rührstab zum Anrühren
- Fliesenschneider
- Gummiwischer (zum Einbringen des Fugenmörtels)
- Eimer, Schwamm und Lappen




