Leichtbauwand aus Gipsplatten

Raumteilung mit Ständerwerk

Eine Leichtbauwand kann als Zwischenwand große Räume aufteilen oder in der Sanierung als vorgesetzte Wand benutzt werden. Mit einer Leichtbauwand lassen sich Räume leicht an die verschiedenen Nutzungsbedürfnisse in unterschiedlichen Lebensphasen anpassen: z.b. durch die Schaffung eines zweiten Kinderzimmers oder eines zeitweise benötigten begehbaren Wandschrankes.   

Ständerwerk
Profile werden direkt an Wand, Decke und Boden verschraubt
Leichtbauwände werden aus Gipsplatten erstellt, von denen es auf dem Markt zwei Arten gibt: Gipskarton-Platten bestehen aus einem Gipskern, der beidseitig mit Karton kaschiert ist. Gipsfaser-Platten hingegen werden aus einem Gemisch aus Gips und Zellulosefasern hergestellt. Die Zellulosefasern verleihen dem spröden Material eine besonders hohe Festigkeit. Beide Arten von Gipsplatten gibt es in verschiedenen Größen, Stärken und Ausführungen.

Ständerwerk totale
Ständerwerk vor der Beplankung
Eine Leichtbauwand zu erstellen, ist dank des überschaubaren Systems auch für Heimwerker kein Problem. Zuerst wird ein Ständerwerk - meist aus verzinkten Stahlprofilen - aufgestellt. Dadurch werden Decken und Böden kaum belastet und sie erfüllen auch keine statische Funktion - das heißt, die Wände können frei positioniert werden. Bei einer Änderung der Lebensumstände im eigenen Haus oder einem Wechsel der Nutzung von Wohnung oder Büro können die Leichtbausysteme zwischen den tragenden Wänden ohne radikale Eingriffe in die Substanz versetzt oder entfernt werden. Je nach Ausführung lassen sich Gipsplatten auch für Wohnungstrennwände oder im Sanitärbereich einsetzen.
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Kommentare (1)
10 January 2008

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