Gesund Wohnen 3: Immer mehr Häuser und Wohnungen sind mit Schimmelpilzen belastet. Die Ursache ist eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in Innenräumen. Durch richtiges Heizen, Lüften und dem Einsatz von Luftentfeuchtern kann man Feuchteschäden vorbeugen.

Vor allem der Mensch selbst trägt durch Atmung und Schweiß ständig zu einer Erhöhung der Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen bei. Zusätzlich gelangt Wasserdampf aus Feuchträumen in die Raumluft.
Die relative Luftfeuchtigkeit sollte in normal beheizten Räumen nicht über 60 Prozent liegen. Ist sie höher, entstehen leicht Schimmelpilze. Sie sind gesundheitsschädlich und sollten schnellstmöglich beseitigt werden. Davon betroffen sind vor allem Schlafzimmer, Küche und Bad - oder Nutzräume, die wenig oder gar nicht beheizt werden.
Besser ist es natürlich, der Entstehung von Schimmelpilzen vorzubeugen. Das Wichtigste ist dabei richtiges Heizen und Lüften. Warme Luft nimmt wesentlich mehr Feuchtigkeit auf als kalte. Werden Zimmer unterschiedlich stark beheizt, sollten die Türen geschlossen bleiben. Die warme, feuchtere Luft zieht sonst schnell in die kühleren Räume, in denen dann die Nässe kondensiert.

Doit-tv Link-Tipp
- Das Bundesumweltamt hat eine sehr lesenswerte Broschüre zum Thema SCHIMMEL IM HAUS und SCHWARZER STAUB herausgeben. Die Broschüre kann hier kostenlos heruntergeladen werden!





