Alte Fußböden begradigen

Fußbodensanierung mit selbstverlaufender Ausgleichsmasse

Vor jeder Fußbodensanierung muss natürlich der Zustand des Untergrundes genau untersucht und die alten Böden in der Regel begradigt werden. Egal ob Parkett, Laminat oder Linoleum verlegt werden soll: wichtig ist, das der Untergrund absolut eben ist!

Wohnräume
Ein kompletter Neuaufbau des Fußbodens ist z.B. häufig auf der Spardielung in Dachgeschossen nötig.
Vor allem in Altbauten weisen Fußböden häufig starke Gebrauchsspuren auf. Mit der Zeit werden sie nicht nur unansehnlich, sondern auch uneben. Alte Holzdielen sind z. B. oftmals schon so weit ausgetreten, dass sie nicht mehr renoviert werden können. Zur kompletten Sanierung alter Fußböden kann zum Beispiel ein Aufbau aus Trockenschüttung, Filz und schwimmend verlegten Spanplatten benutzt werden.

Wohnräume
Selbstverlaufende Ausgleichsmasse auf alte Holzböden. Wenn der Untergrund zwar uneben, aber noch ausreichend tragfähig ist, reicht es aus, eine selbstverlaufende Bodenausgleichsmasse aufzubringen. Auf Betonböden oder alten Fliesen ist das einfach. Dort kann die Masse direkt ausgegossen werden. Aber auch Holzfußböden können mit einer solchen Masse begradigt werden. Dann sind aber mehr Vorarbeiten nötig, zum Beispiel müssen die Dielen fest vernagelt werden und die Fugen abgedichtet sein.

Wohnräume
Wer seinen alten Holzfußboden in Feuchträumen, wie Küche und Bad, erneuern will, sollte aber nicht nur den Zustand der Holzdielen genau prüfen. Gerade bei Sanierungsobjekten kommt es darauf an, sich auch die darunter liegenden, tragenden Balken genau anzuschauen. Denn die können ebenfalls stark durchfeuchtet sein. In diesem Fall sollten die tragenden Balken unbedingt von einem Fachmann begutachtet werden. Hilfe hierbei bietet z. B. der Bauherrenschutzbund.

 
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