Testbericht Rasenmäher

Akku, Elektro und Benziner

Rasenmähen - im Frühsommer, wenn das Wachstum der Gräser am stärksten ist, sollte man es ein bis zwei Mal die Woche tun. Mit einem regelmäßigen Schnitt sorgt man nicht nur für ein akkurates Rasenbild, sondern auch für ein kräftiges Wurzelwerk. Doch für welchen Mäher sollte man sich entscheiden?

Das wichtigste Kriterium ist die Größe des Grundstücks. Elektrorasenmäher eignen sich für schlicht geschnittene Grundstücke bis zu einer Größe von 500 m2. Je größer und je verwinkelter ein Grundstück ist, desto sinnvoller wird die Anschaffung eines benzingetriebenen Mähers.

Rasenpflege
Schnitthöhenverstellung, verstellbare Griffbügel, Sicherheitsschalter - das gehört heute zur Mindestausstattung eines jeden Mähers. Daneben gibt es aber noch weitere Ausstattungsmerkmale, mit denen die Hersteller punkten wollen. Wir haben drei aktuelle Sichel-Rasenmähermodelle für unterschiedliche Ansprüche getestet:

den Rotak 37 LI von Bosch mit Lithium-Ionen-Akku den Sabo 36-EL mit Wechselstrommotor sowie den Honda HRX 537 C VYE mit Benzinmotor

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Akkumäher - Rotak LI von Bosch Das innovativste der hier vorgestellten Geräte ist zweifellos der Rotak LI von Bosch. Er ist der erste Rasenmäher mit einem leistungsstarken 36 Volt - Lithium-IonenAkku und das bei einem Gewicht von nur 1,2 Kg. Herkömmliche Akkus wiegen bis zu 7 kg. Nach getaner Arbeit auf einer knapp 250 qm großen Rasenfläche ist der Akku noch längst nicht am Ende. Hier hat der Hersteller nicht zu viel versprochen. Auch was die Wiederaufladung der Akkus angeht, kann man Bosch beim Wort nehmen: Bereits nach einer Stunde ist der Akku wieder voll und schon nach 30 Minuten hat er 80 Prozent seiner Leistungsfähigkeit erreicht. Fazit: Der Bosch Rotak 37 LI ist ein zuverlässiges Gerät, das die Vorteile eines Benzinmähers mit denen eines Elektromähers vereint. Beeindruckt hat uns die Leistungsfähigkeit der neuen Lithium-Ionen-Akkus. Die bisher bei Rasenmähern verwendeten Bleiakkus werden wohl bald der Vergangenheit angehören.

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Elektromäher mit Netzkabel - SABO 36-EL Die am häufigsten in Deutschland verwendeten Mäher sind immer noch Elektro-Mäher, die direkt mit der Steckdose verbunden sind, wie der SABO 36-EL. Er verfügt über einen 1300 Watt starken Motor. Damit bringt er es in unserem Test auf passable Leistungen. Auch hohes Gras kürzt er sauber. Verantwortlich dafür ist vor allem das von Sabo patentierte Turbo-Star-System. Ein eingebauter Ventilator über dem Messer sorgt dafür, dass hohe und selbst nasse Halme angesaugt werden und sich aufrichten, so dass sie dem Mähwerk nicht entgehen. Fazit: Der Sabo 36-EL ist ein solider und zuverlässiger Elektromäher mit guten Schnittleistungen. Durch sein relativ hohes Gewicht ist er allerdings weniger wendig.

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Benzinmäher - Honda HRX 537 C VYE Wer es mit großen Flächen zu tun hat, für den kommt nur ein Benzinmäher in Frage. Ein besonders kraftvoller Vertreter dieser Spezies ist der Honda HRX 537 C VYE. Gezündet wird der Motor über einen Handstarter. Erst wenn die Maschine läuft, wird über einen Kupplungsmechanismus zunächst das Messer zugeschaltet und dann der Radantrieb in Gang gesetzt, denn 40 kg lassen sich nicht so einfach schieben. Der laufruhige 4-Takt-Motor leistet 6,5 PS und bietet damit deutlich mehr Power als alle Elektromäher. Als 'Weltneuheit' propagiert der Hersteller die Geschwindigkeitsregulierung des Radantriebs. Mittels des Schmetterlings-Hebels, der am Holm angebracht ist, kann man den Mäher stufenlos langsamer oder schneller laufen lassen. Das macht das Mähen zwar bequemer, aber nicht unbedingt flexibler. Um spielend Bäume, Sträucher oder andere Hindernisse zu umfahren, ist der Honda HRX 537 zu groß und zu schwer. Deutlich wird das beim Mähen auf engstem Raum, denn der Radantrieb funktioniert nur in Vorwärtsrichtung. Fazit: Das Lieblingsterrain des Honda HRX 537 C VYE sind große Rasen, die klar begrenzt und nicht verwinkelt sind. Das große Messer und der kraftvolle Motor sorgen für eine sehr gute Schnittleistung, selbst wenn die Gräser hoch und feucht sind. Das Modell ist ergonomisch und lässt sich leicht bedienen.

Unser Resümee: Alle getesteten Mäher versuchen durch spezielle technische Details zu beeindrucken. In der Branche ist das ein allgemeiner Trend. In der Fotoshow werden die Einzelheiten der Ausstattung der drei Modelle gezeigt.

Neben der leichten Handhabung spielt auch die Umweltfreundlichkeit in Zukunft eine immer größere Rolle. Gefragt sind aber vor allem Mäher, die die Arbeit im Garten vereinfachen, damit Hobbygärtner sich ganz auf ihre Erholung konzentrieren können.

 
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