Laminat oder Parkett?

Entscheidungskriterien und Vergleich

Laminat liegt im Trend. über 50 Millionen Quadratmeter des Kunststoffbelags werden jährlich in Deutschland verlegt. Das Holzimitat ist auf den ersten Blick preisgünstiger - Echtholzparkett aber langfristig gesehen wirtschaftlicher.

Holzfußboden
Fachhändler Igor Janitzki schwört auf Echtholz
Pro Holz: Natur und Abschleifen. Holz ist langlebig, die Oberfläche kann einfach repariert und je nach Nutzschichtdicke, mehrfach aufgearbeitet und sogar farblich umgestaltet werden. Holz atmet, das heißt es nimmt Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und gibt sie auch wieder ab. Dadurch entsteht ein ausgeglichenes, gesundes Raumklima. Laminat fehlen diese positiven Eigenschaften. Im Gegensatz zu Holz lädt es sich außerdem elektrostatisch auf.

Pro Laminat: Günstig und Strapazierfähig. Dafür ist Laminat oft sehr günstig, bei richtiger Verlegung äußerst strapazierfähig und in nahezu jedem Design zu haben.

Holzfußboden
Die Nutzschicht sollte ausreichend dick sein
Der Arbeitsaufwand beim Verlegen, ist mittlerweile bei Parkett und Laminat identisch. Herkömmliche, unbehandelte Holzdielen oder Parkett werden immer mehr durch Fertigparkett und Fertigdielen verdrängt. Fertig bedeutet dabei, dass die Echtholznutzschicht schon geschliffen und versiegelt ist. Das Parkett wird mit Nut und Feder verbunden und kann, wie Laminat, gleich nach dem Verlegen begangen werden.

 


doit-tv TIPP:

Wenn es um das Aufarbeiten, Färben oder Behandeln geht, ist der Vorteil von Holz unumstritten. Wer einen hellen Holzfußboden besitzt und mit dunkleren Farbtönen experimentieren möchte, der kann seinen Boden mit pigmentierten ölen behandeln. Wie das im Einzelnen funktioniert, zeigen wir Ihnen in unserem Workshop, den Sie in der Fotoshow finden.

 

 
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