Wer Regenwasser im Garten gezielt einsetzt, spart Geld und tut den Pflanzen einen Gefallen.
Obwohl der Trinkwasserverbrauch in den vergangenen Jahren langsam zurückgegangen ist, sind die Wasserpreise in vielen Kommunen rasant gestiegen. Grund: Die Aufbereitung unseres Grundwassers wird immer aufwändiger und teurer, weil die Schadstoffbelastung, etwa durch Nitrate und Pestizide, in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen hat.

Bodenbeschaffenheit und Pflanzenbestand sind die entscheidenden Kriterien für den Wasserbedarf. So verlangt z. B. eine Blumenwiese deutlich weniger Feuchtigkeit als ein Rasen. Und eine geschlossene Pflanzendecke muss nicht so oft gewässert werden wie ein Boden, der nur locker mit Pflanzen bestückt ist. Nach Angaben der Stiftung Warentest liegt der durchschnittliche Wasserbedarf im Garten bei 0,06 Kubikmetern (60 Liter) pro Quadratmeter und Jahr.


Insgesamt könnten gut 50 Prozent des gesamten Wasserbedarfs eines Haushaltes - einschließlich Gartenbewässerung - durch Regenwassernutzung abgedeckt werden.






