Während Dr. Rainer Escher – wie in dem Workshop zu sehen – in seinem Kleingarten die Saatkartoffeln in die Erde setzt, bringt Bernd Michaelis seinen Rasen auf Vordermann.

Das filzige Moos im Rasen von Bernd Michaelis hält sich hartnäckig. Jetzt wird ihm mit dem Vertikutierer zu Leibe gerückt. Scharfe Messer entfernen den Rasenfilz gründlich. Der Rasen sieht danach zwar etwas ramponiert aus, aber Bernd Michaelis sät einfach die entstanden Lücken nach. Dann muss allerdings gut gewässert werden, sonst stiebitzen die Sperlinge die Grassaat.
Wohin mit dem herausgerupften Moos?
Im Kleingarten entsteht kein Abfall – das Moos wird einfach kompostiert und so wieder in wertvolle Humuserde verwandelt. Ein Schnellkomposter, in dem die Temperaturen höher sind, beschleunigt diesen Vorgang. Normalerweise dauert es ungefähr ein Jahr, bis der Kompost verwendet werden kann – Bernd Michaelis gräbt seinen Kompost bereits im Herbst unter. Durch die hohen Temperaturen im Komposter werden Gras, Moos und Unkrautsamen zuverlässig abgetötet, so dass der Humus auch für die in Töpfen gezogenen Tomaten verwendet werden kann.
Ein Rasen - nicht nur zum Anschauen!
Auch wenn bald wieder ein sattgrüner Rasen den Garten ziert: Nur zum Anschauen ist er nicht gedacht. Schließlich soll das Enkelkind darauf toben dürfen, und auch das Ehepaar Michaelis sitzt gerne im Sommer unter dem Apfelbaum. Ein Rasen mit einer gesunden Gräsermischung hält eine solche Beanspruchung auch spielend aus!




