
Botanisch gesehen, handelt es sich hierbei allerdings nicht um Gemüse: Der Kürbis zählt zu den Beerenfrüchten. Seinen Ursprung vermutet man in Amerika, wo das schmackhafte Gewächs äußerst beliebt und geschätzt ist. In der europäischen Küche rückt der Kürbis seit einigen Jahren mehr und mehr auf den Speiseplan, nachdem er lange Zeit fast stiefmütterlich behandelt wurde. Beliebt ist er vor allem wegen seiner Vielseitigkeit und Anspruchslosigkeit.
Gelber Zentner – die Panzerbeere


Speise- und Zierkürbisse
Nicht jeder Kürbis eignet sich allerdings zum Verzehr. Denn neben Speisekürbissen gibt es auch Zierkürbisse. Ein eindeutiges optisches Unterscheidungsmerkmal gibt es nicht. Wer sich nicht ganz sicher ist, mit welchem Kürbis er es zu tun hat, macht am besten eine kleine Kostprobe: Schmeckt das Fruchtfleisch bitter, Finger weg – dieser Kürbis ist ausschließlich zum Dekorieren geeignet.
Anbau und Pflege
Hinsichtlich Anbau und Pflege gibt es keinen Unterschied: Kürbisse lieben Wärme. Ein sonniger, windgeschützter Standort ist daher genau der richtige für sie. Am besten gedeihen sie auf lockerem, nährstoffreichem Boden. Während des Wachstums entziehen sie dem Boden so viel Nährstoffe, dass dieser nach der Ernte regelrecht ausgelaugt ist. Kürbisse sollten daher nur alle zwei Jahre auf demselben Platz angebaut werden. Gerade einmal hundert Tage braucht ein Riesenkürbis, bis er erntereif ist. Sommerkürbisse sind schon nach vier bis sechs Wochen reif.






