Kürbis Sorten

Zum Essen oder zur Zierde

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In der Botanik werden Kürbisse nach der Art des Fruchtstielansatzes unterschieden
Ob kantig gerippt, kugelrund oder birnenförmig – dieser Tage ist er an allen Ecken und Enden zu sehen: der Kürbis, samt seinen zahlreichen Artgenossen. Über 800 Sorten sind weltweit bekannt. Und jedes Jahr kommen neue hinzu, denn kaum eine andere Pflanze lässt sich so vielfältig kreuzen, veredeln und züchten wie dieses farbenprächtige Gemüse.  

Botanisch gesehen, handelt es sich hierbei allerdings nicht um Gemüse: Der Kürbis zählt zu den Beerenfrüchten. Seinen Ursprung vermutet man in Amerika, wo das schmackhafte Gewächs äußerst beliebt und geschätzt ist. In der europäischen Küche rückt der Kürbis seit einigen Jahren mehr und mehr auf den Speiseplan, nachdem er lange Zeit fast stiefmütterlich behandelt wurde. Beliebt ist er vor allem wegen seiner Vielseitigkeit und Anspruchslosigkeit.

Gelber Zentner – die Panzerbeere

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Prachtkerle wie diese bringen nicht selten über 30 Kilo auf die Waage
Zu den robustesten Vertretern gehört der Gelbe Zentner – für viele der Kürbis schlechthin. Auch in kühlen Sommern gedeiht er prächtig. Was er aber braucht, ist viel Platz im Garten. Seine Ranken können bis zu fünf Meter lang werden. Wird er aber ab und zu gedüngt, kann der Gärtner, wie es der Kürbisname schon verrät, mit einem zentnerschweren Ernteerfolg rechnen: Bis zu 30 Kilogramm und mehr sind keine Seltenheit. Damit zählt der Gelbe Kürbis zu den Riesenkürbissen. Doch das gewichtige „Kerlchen“ sieht nicht nur gut aus, man kann auch viel aus ihm machen. Sein Fruchtfleisch, vom Geschmack her eher neutral, kann gebraten, paniert, frittiert, gedünstet oder gebacken werden. Ob als herzhafte Cremes oder Suppen, süße Marmeladen oder Desserts, fruchtige Säfte oder Liköre – nahezu alles ist möglich.

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Schmeckt der Kürbis bitter, handelt es sich um einen Zierkürbis

Speise- und Zierkürbisse

Nicht jeder Kürbis eignet sich allerdings zum Verzehr. Denn neben Speisekürbissen gibt es auch Zierkürbisse. Ein eindeutiges optisches Unterscheidungsmerkmal gibt es nicht. Wer sich nicht ganz sicher ist, mit welchem Kürbis er es zu tun hat, macht am besten eine kleine Kostprobe: Schmeckt das Fruchtfleisch bitter, Finger weg – dieser Kürbis ist ausschließlich zum Dekorieren geeignet.

Anbau und Pflege

Hinsichtlich Anbau und Pflege gibt es keinen Unterschied: Kürbisse lieben Wärme. Ein sonniger, windgeschützter Standort ist daher genau der richtige für sie. Am besten gedeihen sie auf lockerem, nährstoffreichem Boden. Während des Wachstums entziehen sie dem Boden so viel Nährstoffe, dass dieser nach der Ernte regelrecht ausgelaugt ist. Kürbisse sollten daher nur alle zwei Jahre auf demselben Platz angebaut werden. Gerade einmal hundert Tage braucht ein Riesenkürbis, bis er erntereif ist. Sommerkürbisse sind schon nach vier bis sechs Wochen reif.

Kommentare (1)
13 November 2007

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