Mit dem Frühling kommt auch der Frühjahrsputz. Gartenbesitzer wissen, dass besonders Terrassen und Gartenwege durch ihre Lage schmutzanfällig sind. Hartnäckige Ablagerungen aus Algen, Moosen, Laubresten und Rußpartikeln lassen sich mit einem Hochdruckreiniger effektiv und schnell entfernen.

Im privaten Bereich sind sie für die gründliche Reinigung und Pflege von Haus, Garten und Auto bekannt. Mit ihrer Mobilität, einfachen Bedienung und vielseitigen Anwendung sorgen Hochdruckreiniger für überzeugende Sauberkeit und einen gepflegten Eindruck rund um Haus und Garten.

Sie erleichtern nicht nur die Reinigungsarbeiten erheblich, sie spa ren auch Zeit und schonen die Umwelt. Durch einen normalen Wasserschlauch fließt in derselben Zeiteinheit bis zu achtmal mehr Wasser als durch einen Hochdruckreiniger.
Man kann durchaus auf die Verwendung von Reinigungszusätzen verzichten. Der starke Wasserstrahl reinigt nahezu jede Oberfläche mechanisch.

Es gibt die verschiedensten Ausführungen für jeden Bedarf: Der Kaltwasserhochdruckreiniger erzeugt selbst kein warmes Wasser. Zur Verbesserung der Reinigungsleistung kann aber Wasser aus einer Warmwasserleitung zugeführt werden. Die Hersteller geben jeweils an, welche maximale Temperatur das zugeführte Wasser haben darf. Diese Zahlen sollten eingehalten werden, weil sie das Ergebnis umfangreicher eigener Versuche des Herstellers sind. Insbesondere Dichtungen können sonst in Mitleidenschaft gezogen oder sogar völlig zerstört werden.
Dagegen hat der Heißwasserhochdruckreiniger einen eingebauten Brenner, der mit Heizöl oder elektrischem Strom das kalte Wasser aufheizt.
Zu den Grundkomponenten aller Hochdruckreiniger gehören Antriebsmotor, Hochdruckpumpe und Sprühlanze. Der Antrieb der Geräte kann auf Elektro-, Benzinoder Dieselbasis erfolgen. üblicherweise werden Elektromotoren mit 230 bzw. 400 V Lei stung verwendet. Wer stärkeren Schmutz beseitigen oder Moos von Terrassenplatten und aus den Fugen entfernen will, braucht mindesten ein Mittelklassegerät mit 120 bis 130 bar Wasserdruck. Ganze wichtig: der Druck sollte regelbar sein, damit auch empfindliche Oberflächen oder die Fasse ohne Bedenken mit weicherem Strahl abgesprüht werden können.
Früher wurde bei hochpreisigen Geräten, deren Verwendung sich meist auf professionelle Einsatzgebiete beschränkte, Messing für den Pumpenkopf in Verbindung mit keramikbeschichteten Plungern und Ventilsitzen in Edelstahl eingesetzt. Heute ist Aluminium bei den semiprofessionellen und den höherwertigen Modellen für den Privathaushalt zu finden. Die neuesten Werkstoffe, die in Hochdruckreinigern verarbeitet werden, sind Kunststoffe. Mit den verschiedenen Werkstoffen hat sich eine schier unübersehbare Typenvielfalt bei Hochdruckreinigern herausgebildet, die selbst für den Fachmann nicht immer durchschaubar ist.

Umfangreiches Zubehör wie Bürsten, Düsen, Sandstrahlvorrichtung und Rohrreinigungsset machen die Hochdruckreiniger zu praktischen Helfern rund um das ganze Haus: Ob zur Reinigung von Böden, Zäunen und Mauern, Gartenmöbeln oder Gartenwerkzeugen, Fahrzeugen oder Fenstern. Auch spezielle Reiniger und Wachse sind als Tankzusätze erhältlich.

Alte Farbe an Holzfassaden kann auch mit Hochdruckreinigern entfernt werden. Doch Vorsicht! Zu hoher Druck kann das Holz beschädigen.





