Mit Photovoltaikanlagen zapft man die Sonnenenergie an. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den eigenen Geldbeutel.

Gesetzlich gefördert In der Regel wird der über die Photovoltaikanlage produzierte Strom komplett in das öffentliche Stromnetz eingespeist und vom lokalen Energieversorger vergütet. Das noch von der rot-grünen Bundesregierung verabschiedete, erste "Erneuerbare-Energien-Gesetz" garantierte Bauherren noch im Jahr 2006, eine Vergütung in Höhe von 51,80 Cent pro Kilowattstunde, die ins öffentliche Netz einspeist wird.

Der Preis für die eingespeisten Kilowattstunden und die jährliche Degression, also die Kürzung der Vergütung, war ursprünglich für 20 Jahre festgelegt. Inzwischen hat die Bundesregierung das EEG aber neu formuliert: statt der geplanten Kürzung von 5% jährlich wird nun ab 2009 8% und ab 2011 9% jährlich gekürzt.
Trotzdem lohnt sich auch dann eine Anlage noch in den meisten Fällen, denn erst 2014 wird die Vergütung ungefähr mit dem dann erwarteten Strompreis gleichgezogen sein. Von da an erhalten Bauherren also weniger für die Kilowattstunde Solarstrom als sie für den eigenen Stromverbrauch bezahlen müssen.
Investitions und Wartungskosten Nach Recherchen von STIFTUNG WARENTEST kostet eine für Einfamilienhäuser typische Anlage mit einer Spitzenleistung von 3 Kilowatt (KWp) inklusive Mehrwertsteuer 16.000 bis 22.000 Euro. Je nach Standort kann eine solche Anlage jährlich zwischen 2100 und 3000 Kwh produzieren, also derzeit maximal 1300 Euro abwerfen. Einmal installiert, verursachen Photovoltaikanlagen kaum noch Kosten. Denn sie sind relativ robust und damit wartungsarm. Dennoch sollte man sich für den Ernstfall wappnen und Rücklagen bilden. Experten empfehlen 1 bis 1,5 Prozent der Anschaffungskosten jährlich zurückzulegen.

Solaranlagen gibt es mittlerweile sogar schon im Baumarkt - den Einbau sollte aber ein Fachmann machen!





