Der Rohbau ist längst fertig gestellt, die Fenster eingebaut, und alle Wände und das Dach sind fachgerecht gedämmt. Damit es jetzt bald richtig warm werden kann im Haus, fehlt nur noch eines - die Heizung.


Dann werden sie mit einem Zementestrich überzogen. Während das gesamte Untergeschoss später mittels einer Fußboden heizung beheizt werden soll, wurden im Obergeschoss herkömmliche Heizradiato ren installiert, um für die nötige Wärme zu sorgen. Wie viel Energie eine Heizungsan lage letztendlich zur Verfügung stellen muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa wie gut die Wärmedämmung der Außenwände ist, wie groß das Volumen des Hauses ist und wie viele Personen darin wohnen. Durch den Anschluss an das öffent liche Gasnetz kommt für die vierköpfige Familie Kalesse nur eine Gasheizung in Frage. Die muss besonders klein sein, denn der Heizungsraum hat nur eine Fläche von 3 m².
Brennwertheizungen sind der aktuelle Stand der Technik Moderne Heizungsanlagen gibt es heute mit unterschiedlichen Brenntechniken und Ausstattungen. In Kundencentern der Heizungshersteller können sich Bauherren und Architekten erkundigen, welche Heizung in Frage kommt. In Neubauten werden heute überwiegend Brennwertheizungen eingesetzt. Ihr Vorteil: Im Gegensatz zu Niedertemperaturheizungen nutzen sie den größten Teil der Abgaswärme auch zum Heizen. Dadurch wird viel Energie gespart.


Die Vorteile einer solchen Heizung liegen auf der Hand: Die Kosten sind deutlich geringer als bei einem konventionellen Warmwasserspeicher, denn die Effizienz des Brennwert gerätes wird bei der Warmwasserbereitung zusätzlich ausgenutzt. Außerdem gibt es merklich geringere Bereitschaftsenergieverluste. Da ein Schichtladespeicher kleiner ist als ein konventioneller Warmwasserspeicher, gibt er weniger Wärme an seine Umgebung ab. Durch die minimale Baugröße und den Hochleistungswärmetauscher ist der Warmwasservorrat auch schneller erwärmt.
Die Bedienung dieses Heizmoduls der Firma Junkers ist unkompliziert. Es gibt nur sehr wenige Schalter und Drehknöpfe, die zur Regulierung der Temperatur von Heizung und Warmwasser betätigt werden müssen. Durch eine integrierte Regelungsvariante wird der Heizbetrieb zeitlich gesteuert. Sind einmal die Grundeinstellungen an der Heizung vorgenommen, lässt sich die Temperatur fast ausschließlich über die Thermostate im Haus regulieren. So hat man auch in den übergangsmonaten im Frühjahr und Herbst gleich bleibende Wohnraumtemperaturen.
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