Neue Installationstechniken machen das Wohnen der Zukunft schon bald möglich: „Intelligente“ Hausgeräte und automatische Informationsvermittlung sollen uns das Leben angenehmer machen.


Das Eigenleben von Mixer, Kühlschrank & Co.
Lange Zeit veränderte sich zunächst nur die Architektur der Gebäude. Die Elektroinstallation hingegen blieb auf dem Stand der 50er Jahre. Doch im Bereich der Bautechnik hat sich einiges getan. Zu erwähnen ist zum Beispiel der „Europäische Installationsbus“, kurz EIB. Dahinter verbirgt sich ein standardisiertes Installationssystem, das die gebündelte Steuerung von Gerätefunktionen ermöglicht. Mittels eines berührungssensitiven Displays lassen sich sämtliche im System eingebundenen Gerätschaften kontrollieren. Da wird der Kühlschrank zur zentralen Kommunikationszentrale. Sogar die Waschmaschine im Keller lässt sich von hier aus problemlos steuern – nur füllen muss man sie noch selbst.
Doch wie lassen sich die vielen, unterschiedlichen Gerätschaften gemeinsam „ansprechen“? Ganz einfach: Bei Neuinstallation wird zusätzlich zur Stromleitung eine Steuerleitung verlegt, die an allen späteren „Einsatzorten“ vorbeiführt. Die Steuerleitung verbindet die Sensoren wie Bewegungsmesser, Lichtmesser oder Brandmelder, Schalter oder Thermostat mit den Geräten.



