Die Technik in der Praxis

Das intelligente Haus (2)

Das Installationssystem zur bequemen Steuerung der Technik im und um das Haus funktioniert nach dem Baukastenprinzip. Das heißt "Was, wie viel und wann" ist für jeden nach individuellem Wunsch frei wählbar.

Vernetzung
Basierend auf dem Modulprinzip, kann jeder das für sich Passende auswählen. Zudem ist das System jederzeit erweiterbar und somit auf die täglichen Anforderungen seiner Bewohner bestens ausgerichtet. Eine Energie sparende Heizungssteuerung ist dabei ebenso selbstverständlich wie eine Steuerung der Beleuchtung – ganz der Tageszeit und den jeweiligen Wünschen entsprechend. Auch ein Nachrüsten mittels Einbau eines Funksystems ist problemlos möglich.

Wie mit hoch entwickelter Technik in Haus und Garten Routineabläufe automatisiert werden können, zeigt ein von der Fraunhofer-Gesellschaft entwickelter Prototyp eines intelligenten Hauses. Jeder Raum ist mit einer Vielzahl von Schaltern und Displays ausgestattet. Sensoren messen Temperatur, Feuchtig keit und Luftqualität. Dementsprechend regulieren sie die Hei zung oder öffnen und schließen die motorisch gesteuerten Fenster automatisch.

Vernetzung
über eine Steuerungseinheit können vordefinierte Szenarien aktiviert werden. So schaltet die Heizung bei Abwesenheit automatisch auf reduzierten Betrieb. Das Alarmsystem täuscht durch eine ausgeklügelte Lichtsteuerung Anwesenheit vor. Ein Blick auf das Display verrät, welche Bereiche im Haus bereits gesichert und welche noch zu verschließen sind. Lästige Kontrollgänge fallen weg. Zweifel, ob vielleicht etwas vergessen wurde, gehören der Vergangenheit an.

Vernetzung

Strichcode für alle und alles?

Die Miniaturisierung der Technologie erlaubt es, nicht nur die technischen Geräte selbst, sondern sogar jeden normalen Haushaltsgegenstand mit einem Chip zu versehen, so dass dieser bei Bedarf Informationen abgibt: Abgelaufene oder fehlende Arzneimittel können so einfach per Internet beim örtlichen Apotheker nachbestellt werden. Sind Mindestbestände vordefiniert und Einkaufslisten elektronisch erstellt, kann selbst die Nachbestellung automatisiert werden.

 

Vernetzung
Die Lieferung erfolgt dann mit Hilfe einer Servicebox – neben Garage und Briefkasten eine weitere Schnittstelle zwischen Haus und Dienstleister. Durch Erkennen eingespeicherter biometrischer Merkmale wird der Zugang ermöglicht. Das Servicehaus ist somit nicht nur ein Haus der kurzen Wege, sondern auch eines der kurzen Verbindungen.

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