Mit Wärmekamera und Blower Door

Projekt Karuna (K4)

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Das Blower Door Verfahren zeigt, wo es zieht
Mit der Thermografie und  dem so genannten Blower-Door-Verfahren lassen sich undichte Stellen in der Gebäudehülle feststellen.

Mit dem Aufbau des Fußbodens sind alle wärmetechnisch relevanten Arbeiten im Dachgeschoss des alten Schulgebäudes abgeschlossen. In diesem Fall heißt das: Es ist nach allen Seiten abgedichtet und es sollten keine Wärmebrücken mehr vorhanden sein. Um ganz sicher zu gehen, wird das Dachgeschoss mit Hilfe einer Wärmekamera auf Leckagen untersucht. Wichtig: Um zu aussagekräftigen Ergebnissen zu kommen, muss zwischen innen und außen ein Temperaturunterschied von mindestens zehn Grad vorhanden sein. Daher werden die Aufnahmen meist zur kalten Jahreszeit vorgenommen.  

Gute Kombination: Blower Door und Thermografie

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In einer späten Rohbauphase können undichte Stellen noch leicht beseitigt werden
Um eventuell vorhandene Luftströme besser zu orten, setzt man auch das Blower-Door-Verfahren ein.  Dabei erzeugt ein Ventilator einen Unter- oder Überdruck - er bläst also Luft ins Hausinnere oder saugt sie hinein. So lässt sich exakt die Luftmenge ermitteln, die bei gegebenen Druckverhältnissen durch die Gebäudehülle hindurch zieht. Während dieses Vorgangs (Unterdruck) kann man mit einer Wärmekamera sichtbar machen, an welchen Stellen die Luftströme eine Auskühlung verursachen.

Auch der Einsatz einer Nebelmaschine im Inneren ist möglich, um von aussen sichtbar zu machen, an welchen Stellen Luft aus dem Gebäude entweicht.

Eine Thermografie oder Blower-Door-Messung zur Ortung von Leckagen sollte immer in einer späten Rohbauphase stattfinden. So hält sich der Aufwand zur Beseitigung undichter Stellen in Grenzen und man spart viel Zeit, Geld und Ärger.

 

Kommentare (1)
15 December 2009

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