
Mit dem Aufbau des Fußbodens sind alle wärmetechnisch relevanten Arbeiten im Dachgeschoss des alten Schulgebäudes abgeschlossen. In diesem Fall heißt das: Es ist nach allen Seiten abgedichtet und es sollten keine Wärmebrücken mehr vorhanden sein. Um ganz sicher zu gehen, wird das Dachgeschoss mit Hilfe einer Wärmekamera auf Leckagen untersucht. Wichtig: Um zu aussagekräftigen Ergebnissen zu kommen, muss zwischen innen und außen ein Temperaturunterschied von mindestens zehn Grad vorhanden sein. Daher werden die Aufnahmen meist zur kalten Jahreszeit vorgenommen.
Gute Kombination: Blower Door und Thermografie

Auch der Einsatz einer Nebelmaschine im Inneren ist möglich, um von aussen sichtbar zu machen, an welchen Stellen Luft aus dem Gebäude entweicht.
Eine Thermografie oder Blower-Door-Messung zur Ortung von Leckagen sollte immer in einer späten Rohbauphase stattfinden. So hält sich der Aufwand zur Beseitigung undichter Stellen in Grenzen und man spart viel Zeit, Geld und Ärger.




