
Wie das funktioniert, zeigen Experten des Dämmstoffherstellers Saint-Gobain Isover in ihrer Aktion '100 EnergieSparHäuser in Deutschland“. Neben den Materialien stellt das Unternehmen den Bauherren auch das notwendige Know-how zur Verfügung.
Eines der unterstützten Sanierungsobjekte ist das Dreifamilienhaus im Ambossweg. Es ist gleichzeitig eines von drei Modellprojekten einer energetischen Sanierung des Bundesarbeitskreises für Altbauerneuerung.
Für die Instandsetzung soll eine 20 cm dicke Dämmschicht aus Mineralwolle zwischen den Sparren verlegt werden. Zum Vergleich: Bei einem Standard-Niedrigenergiehaus verarbeitet man in der Regel Dämmstoffe, die 15 - 16 cm dick sind. Oft müssen bei Altbauten die Sparren aufgedoppelt werden, damit die extradicke Dämmschicht in die Sparrenfelder passt.
Sonderfall Außendämmung

Sicherheit durch Spezialfolie
Das Wichtigste beim Dämmen ist die absolut luftdichte Verlegung der Dampfbremsfolie. Eine ausführliche Anleitung finden Sie in der Fotoshow. Die Dampfbremsfolie hat die Aufgabe, das Isoliermaterial vor Feuchtigkeit zu schützen und den Luftaustausch von der warmen Seite - also dem Wohnraum - zur kalten Seite zu unterbinden. Einseitig diffusionsoffene Folien lassen Holzfeuchte und Schwitzwasser, die an der Außenseite entstehen, auch bei engem Kontakt zum Holz in den Innenraum entweichen und verhindern so ein Verrotten der Holzkonstruktion.
doit-tv TIPP: Konsultieren Sie einen Statiker, bevor Sie die Sparren aufdoppeln!






