Dachdämmung von außen

Projekt Mehrfamilienhaus (AW 6)

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Experten helfen beim übergang zwischen Innen- und Außendämmung
Schlecht gedämmte Altbauten verbrauchen oft vier bis fünf Mal soviel Heizenergie wie Neubauten, die seit dem Jahr 2002 nach den Vorgaben der Energieeinsparungsverordnung errichtet wurden. Doch lassen sich auch betagte Gebäude nachträglich so isolieren, dass sie schließlich sogar weniger Heizenergie benötigen als ein Standard-Neubau.

Wie das funktioniert, zeigen Experten des Dämmstoffherstellers Saint-Gobain Isover in ihrer Aktion '100 EnergieSparHäuser in Deutschland“. Neben den Materialien stellt das Unternehmen den Bauherren auch das notwendige Know-how zur Verfügung.

Eines der unterstützten Sanierungsobjekte ist das Dreifamilienhaus im Ambossweg. Es ist gleichzeitig eines von drei Modellprojekten einer energetischen Sanierung des Bundesarbeitskreises für Altbauerneuerung.

Für die Instandsetzung soll eine 20 cm dicke Dämmschicht aus Mineralwolle zwischen den Sparren verlegt werden. Zum Vergleich: Bei einem Standard-Niedrigenergiehaus verarbeitet man in der Regel Dämmstoffe, die 15 - 16 cm dick sind. Oft müssen bei Altbauten die Sparren aufgedoppelt werden, damit die extradicke Dämmschicht in die Sparrenfelder passt.

Sonderfall Außendämmung

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Eine verstärkte Dämmung erfordert die Aufdoppelung der Dachsparren
Üblicherweise wird von innen gedämmt, weil man von dort einen bequemen Zugang zu den Sparrenfeldern hat. Doch das ist nicht immer möglich, wie das Beispiel unseres Sanierungsobjektes zeigt. Denn der untere Bereich des Daches ist ausgebaut und bewohnt. Man kann hier also nur von außen dämmen. Dazu müssen in diesem Bereich die Dachziegel komplett entfernt werden. Der obere Teil ist nicht ausgebaut und kann wie üblich von innen isoliert werden. Der Übergang zwischen diesen Ebenen stellt eine besondere Herausforderung dar.

Sicherheit durch Spezialfolie
Das Wichtigste beim Dämmen ist die absolut luftdichte Verlegung der Dampfbremsfolie. Eine ausführliche Anleitung finden Sie in der Fotoshow. Die Dampfbremsfolie hat die Aufgabe, das Isoliermaterial vor Feuchtigkeit zu schützen und den Luftaustausch von der warmen Seite - also dem Wohnraum - zur kalten Seite zu unterbinden. Einseitig diffusionsoffene Folien lassen Holzfeuchte und Schwitzwasser, die an der Außenseite entstehen, auch bei engem Kontakt zum Holz in den Innenraum entweichen und verhindern so ein Verrotten der Holzkonstruktion.


doit-tv TIPP: Konsultieren Sie einen Statiker, bevor Sie die Sparren aufdoppeln!

 

doit-tv-fakten_ambossweg.gif

 

Kommentare (2)
09 July 2009

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